Von Diktatoren, Rezepten und Kochweisheiten
Mai 15, 2012
Reepern auf 930 Meter
März 8, 2012
Die Reeperbahn ist circa 930m lang. Früher wurden dort Schiffstaue hergestellt, vorzugsweise aus dem Material Hanf.
Heute wie damals ist die Reeperbahn mehr als ein Rotlichtviertel. Dort existiert Kultur, kulinarisches und sehenswertes auf engstem Raum. Hier wird eine gewisse innere Freiheit suggeriert, denn wo Anspruchsvolles Publikum und tiefschwarze Seelen sich zufällig begegnen fällt ein Einzelner mit suchendem Blick und Herzen wenig bis gar nicht auf. Licht und Schatten wechseln sich ab, Neonlicht stimuliert ungewollt oder auch gewollt die Sinne.
Für jeden Geschmack findet sich das passende dort. In der Nähe Richtung Elbe gibt es das Riverkasematten, Sushi kann ich empfehlen erspart das schmerzhafte schlucken eines Thermometers (Insider) Auch einfache Gerichte werden großartig präsentiert. Die Auszubildenden waren hochmotiviert und darauf bedacht ihre Gäste zu verwöhnen. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt.
Nun einige persönlichen Worte an die Auszubildende des Gaststättengewerbes, sie wird sich erinnern wenn sie diese Worte liest:
Junge Frau! Dein erstauntes Gesicht bei dem Wort Barmeisterin und deine freundliche Art haben mich überrascht, souverän habt ihr Hamburg gegenüber München repräsentiert. Ich weiß, dies war zwischendurch eine kleine Herausforderung. Ich habe an dem Abend gelernt keine Begegnung ist Sinnfrei, wie weit oder tiefsinnig ist jedem selbst überlassen. Veränderungen zulassen & Neues wagen. Dein Nachfragen was ich beruflich mache zeigte mehr als nur deine Neugier. Lass dir von einer Gastronomin sagen: Deine Abschlussprüfung ist nicht das Ziel sondern eine Etappe. Das Herz ist am rechten Fleck, die Ausbildungen dienen als Handwerkszeug.
Mach weiter so.
Danke für den Service.
Noch etwas salzige Elbe Luft vorsichtig geschnuppert und weiter geht’s
Schön.
Durst?
Februar 14, 2012
Hunde müssen draußen bleiben
Januar 23, 2012
Wer kennt diese Schild nicht! Auch heute amüsiert es mich noch wenn ich an den 2. Januar diesen Jahres denke.
Allabendliches Gassigehen, wer einen Hund hat kennt es, bei Wind und Wetter vor die Tür. An diesem Abend gegen 22.00Uhr waren wir schon auf dem Rückweg, meine Kamera hatte ich dabei, war mal wieder auf Motivsuche. Auf dem Weg ging es am Einkaufszentrum vorbei, mein Begleiter stockte, ohne jaulen oder bellen, und starrte durch die große Fensterscheibe ins geschlossene Einkaufszentrum. Eine Maus! Auf dem Sims! Sie entdeckte uns, ließ sich aber nicht stören. Wir sind ja vor dem Fenster, sie im warmen Gebäude.
Schnell die Kamera an, Klick. Der Hund an der Leine konnte sich nicht sattsehen, rührte sich aber nicht.
Die Maus ließ sich weiterhin nicht stören, untersuchte ihr Revier und tappste nach einiger Zeit gen Rolltreppe. Zum Leid meines Begleiters ohne sich umzusehen.
Gelacht habe ich, ich mag Mäuse. Natürlich ist es offiziell Ungeziefer, so habe ich per Mail das Managment angeschrieben. Inklusive Photo. Hätte ich nicht gedacht, innerhalb weniger Stunden hatte ich eien Antwort: Ja Sie kümmern sich um den “Besucher”. Schön ausgdrückt.
Hunde müssen draußen bleiben, steht nichts von Mäusen!
Meister!
Dezember 14, 2011

Nein nein, nicht Fußballmeister oder ähnliches. Baumeister, äh Barmeister! Dank der Barschule Rostock habe ich so einen wunderbaren Zettel wo Barmeisterin steht. Kaum zu glauben, diese äußerst haret Zeit vermisse ich. Gegen meine Biologische Uhr aufstehen, lernen lernen lernen, ins Hotel, essen trinken lernen lernen, schlafen, duschen, Hofgang. Apropos Hofgang. Schöne Sache, weiß man aber erst im Nachhinein. Mixen ist ein Kunst für sich, es gibt die Caterer, die Mixologen, die Bartender, die Showmixer. Ein seltsames Völckchen, aber wer kann sich eine Party ohne Cocktailbar vorstellen? Natürlich braucht man etwas zu trinken, das wie oder was entscheidet jeder selbst. Oder den Profi fragen.
Manchmal
Juli 27, 2011
Manchmal sind Dinge, Situationen, Ansichten, Taten oder Augenblicke schlicht und einfach schwarz weiss. Duisburg, Norwegen, Marco, Dennis und viele viele mehr zeigen das Farblose. Das aufkommende Nichts, das tiefe Schwarz. Aber wer genau hinschaut, ganz genau der erkennt irgendwann wieder die Farbe, das Leben, das Einzigartige. Irgendwann. Das Schöne, das Farbenfrohe im Schatten.
Frühling
Mai 2, 2011
Bob der Baumeister
Februar 3, 2011
Das Leben ist eine Komödie! Wir sind je nach Wahl Regisseure, Darsteller oder Zuschauer.
Der folgende Dialog hat sich in der Realität zugetragen, ähnliche gab es in allen erdenklichen Farben und Formen. Dieser ist sozusagen der repräsentative Durchschnitt aller in letzter Zeit. Die Ähnlichkeit aller Dialoge war doch erschreckend.
Gast: “So, du bist also in der Gastronomie tätig. Dann machst du doch bestimmt noch etwas anderes!?”
ich: ” Ja, Gastronomie gehört zu meinem Leben und ja ich mache noch etwas anderes”
Gast: “Studieren?”
ich: ”So etwas in der Art. Vorbereitung zur Prüfung, Ausbildung”
Gast: “Ja watn nu?”
ich: ”Barmeister”
Gast: ” Wat? Baumeister?”
ich: ”Nein, Barmeister. Wie CocktailBAR, BARmixer.”
Gast. “Wie, zum Cocktails machen kann man Meister machen?”
ich: ”Ja.”
Gast: “Und dann kannste das richtig so mit mixen und so, auch Caipi?”
ich: ”Ja”
Gast: “Mmh, ah.Ok. Machste dann auch die Sachen wie der Typ im Film Cocktail, Flaschen werfen, Party ohne Ende?
ich: ”ich kenne den Film nicht.”
Gast: “Na, so`n cooler Barkeeper halt. Im Film. Und warum machste den Barmeister? Job im Hotel, an der Cocktailbar?”
ich: ”Um mir das Zeugnis an die Wand zu hängen”
…
Hanf ist überall
November 14, 2010
Bald sind es zwei Jahre, der 17. im letzten Monat des Jahres. Eine gefühlte Ewigkeit, ein lächelnder Blick über die Elbe trifft auf neblige Berge um diese Jahreszeit. Manches kommt und geht, beständig ist die Unbeständigkeit. So manches bleibt, ein erster Eindruck, ein Geruch, ein Traum. Wer entscheidet was zu einem Leben gehört, was wieder geht. Sherlock Holmes würde mit der Pfeife in der Hand genüsslich dasitzen, den Kopf nickend antworten. Schön war es, schön und richtig. Es ist so wie es ist. Und sein Gefährte Watson würde auch nicken, wissentlich das manches so ist wie es scheint und scheint wie es ist und bleibt. Wie warmer Rauch einer Pfeife.








